Länderübergreifender Dialog

Die Präsidentinnen und Präsidenten der Landespflegekammern vertreten die Pflegekammerkonferenz gemeinsam mit dem Präsidenten des DPR nach außen und innen. Sie sind gleichberechtigte Sprecherinnen und Sprecher. Gemeinsam vertreten Sie die Interessen der Pflegefachpersonen in Deutschland und koordinieren die Meinungsbildung zu allen pflegepolitischen und -fachlichen Fragestellungen.

Neben Pflegekammern sind auch Berufsverbände für die Weiterentwicklung des Berufsbildes von entscheidender Bedeutung. Der DPR ist seit 1998 Dachverband der bedeutendsten Pflegeberufsverbände. Er ist durch seine langjährige berufspolitische Arbeit für die Pflege ein wichtiger Akteur in pflegefachlichen wie gesundheits- und pflegepolitischen Fragen. Aus diesem Grund setzen die Landespflegekammern auf eine starke Partnerschaft im Rahmen der Pflegekammerkonferenz. Der Deutsche Pflegerat vertritt in der Pflegekammerkonferenz die Interessen der Pflegefachpersonen aus Bundesländern ohne Pflegekammern.

Sandra Mehmecke
Präsidentin der Pflegekammer Niedersachsen

„Die Bundespolitik sucht nach verlässlichen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern. Mit den Pflegekammern kann sie sicher sein, dass sie für die gesamte Berufsgruppe in ihrem Bundesland sprechen.“

Dr. rer cur. Markus Mai
Präsident der Landes­pflege­kammer Rhein­land-Pfalz

„Wir benötigen eine Bundespflegekammer, da die mehr als berechtigten Interessen der Mitglieder der Landespflegekammern auch auf der Bundesebene mit starker Stimme und starker Position vertreten werden müssen. Nur so kommen wir mit den entscheidenden Playern im Gesundheitswesen auf eine noch nie da gewesene Augenhöhe!“

Patricia Drube
Präsidentin der Pflegeberufekammer Schleswig-Holstein

„Wir können die Situation sowohl der beruflich Pflegenden als auch der auf Pflege angewiesenen Menschen nur verbessern, wenn unsere Profession überall vertreten ist, sich überall einbringt.“

Franz Wagner
Präsident des Deutschen Pflegerates

„Eine Bundesvertretung ist unverzichtbar, weil wir eine übergreifende Struktur zur Harmonisierung der Ordnungen der Pflegekammern brauchen. Außerdem muss auch der Pflegeberuf ein Pendant zu den anderen Heilberufekammern auf Bundeseben haben, um in Politik und Selbstverwaltung auf Augenhöhe agieren zu können.“